International Dynamics und die Digitalisierung – Das E-Commerce-Geschäft international ausbauen

Viele Unternehmen sind heute auf dem Weg ins digitale Zeitalter. Für einige Andere ist es jedoch nichts weiter als Technologie. Es wird vermutet, dass Firmen, die es schaffen auf den zukünftigen, wettbewerbsintensiven Märkten Gewinne zu erwirtschaften, diejenigen sind die sich der Digitalisierung widmen. Fakt ist: Die Welt der Digitalisierung wird, zum Beispiel durch die Einbindung von E-Commerce, immer größer und facettenreicher.

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Durch die Digitalisierung weltoffener werden

Heute sind bereits viele führende Unternehmen im Digitalisierungsprozess. Da es immer neuere Techniken und Systeme gibt wird davon ausgegangen, dass dieser Prozess lange andauern wird und es weiter wichtig sein wird mit der Zeit zu gehen. Durch das Internet ist jede Art von Business nur noch einen Klick entfernt, dabei ist es egal von wo das Geschäft abgeschlossen wird.

Genau deshalb ist es für Unternehmen aus dem Bereich E-Commerce relativ einfach, international zu expandieren. Im Allgemeinen erfordert die Betreuung internationaler Kunden nur Übersetzungen, welche beispielsweise spezielle für italienische Kunden in einem Übersetzungsbüro für Italienisch-Übersetzungen durchgeführt werden können. Des Weiteren benötigt es noch lokalisierte Zahlungs- und Lieferoptionen, um internationale Kunden zu bedienen, sowie eine zuverlässige globale Marketingstrategie.

Mit E-Commerce an die Spitze

E-Commerce ist ein großer Bestandteil der Digitalisierung in Unternehmen und bedeutet so viel wie „elektronischer Handel“ oder „Internethandel“ beziehungsweise „Onlinehandel“. Unter dem elektronischen Handel versteht man Kaufvorgänge und Verkaufsvorgänge mittels Internet. Das erste E-Commerce gab es bereits in den 1980er Jahren, unter anderem in Form des Electronic Mall bei Compuserve.

Oft wird davon ausgegangen, dass die Welt des E-Commerce sich nur auf die USA bezieht, jedoch geht das Kennungsumfeld weit darüber hinaus. Nach Angaben von JP Morgan ist der US-E-Commerce-Markt mit einem Wert von rund 744,1 Milliarden US-Dollar der zweitgrößte Markt der Welt. Die Nummer eins ist China, dessen E-Commerce-Branche einen Wert von 1,15 Billionen US-Dollar hat. Laut angaben haben bereits 78 Prozent der US-Bürger online eingekauft, weshalb US-Amerikanische Unternehmen stetig an der Digitalisierung arbeiten und diese für die heutige Zeit als „sinnvoll“ definieren.

1. Übersetzungen von Richtlinien, Finanzunterlagen, Verträgen und Allgemeine Geschäftsbedingungen

Übersetzungen sind wichtig. Sie sind der Grundbaustein jedes internationalen Onlinehandels, denn ohne sie können anderssprachige Kunden die Website nicht verstehen oder gar benutzen. Um gute Übersetzungen zu erhalten ist es wichtig, dass die bietenden Unternehmen Fachkenntnisse besitzen. Besonders bei juristischen Übersetzungen für Vertragspartner, Geschäftsbedingungen oder Datenschutzrichtlinien ist dies wichtig, denn sonst kann bereits ein kleiner Fehler schwere Folgen mit sich bringen. Sollte der Datenschutz beispielsweise nicht abgeklärt sein, könnte es eine Datenschutz-Klage zur Folge haben.

Texte sollten ausschließlich von spezialisierten Übersetzern durchgeführt werden. Zudem können bei seriösen Übersetzungs-Unternehmen Verschwiegenheitserklärungen angefragt werden, sodass eine gewisse Sicherheit besteht.

2. Verschiedene Zahlungsoptionen anbieten

In Geschäften stellt sich häufig die Frage „Bar oder Karte?“. Diese wird sich beim Online-Handel mehr oder weniger auch gestellt. Mobile Bezahlmethoden haben sich im Laufe der Jahre deutlich verbreitet und wie bereits oben erwähnt gibt es Millionen von Kunden, die online bestellen, statt in den Laden zu fahren.

Besonders in den letzten Monaten ließ sich beobachten, dass sich die Bezahlverfahren im stationären Handel sowie im Internet angenähert haben. Dabei wollten Unternehmen das Einkaufserlebnis genauso real verpacken, wie das Einkaufen in Läden vor Ort. Hier gilt: Je mehr Zahlungsmöglichkeiten Kunden zur Verfügung stehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass dieser eine passende Zahlungsweise findet und deshalb den Artikel letztendlich kauft.

Achtung: Wenn Zahlungsmethoden und -dienstleister angeboten werden, die nicht zur Kundschaft passen oder die Kundschaft diesen nicht traut, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kauf am Ende doch nicht getätigt wird.

3. Verschiedene Lieferoptionen anbieten

Wenn nach der richtigen Versandsoftware gesucht wird, kommen erneut einige Fragen auf. Für Online-Shopping-Unternehmen gibt es eine Vielzahl an Tools, was es nicht gerade einfacher macht. Mit dem richtigen Tool und der dazugehörigen Strategie können Geschäfte jedoch zusätzlichen Ruhm gewinnen. Zudem können bei richtiger Wahl auch einige größere Zusatzkosten vermieden werden.

Um die richtige Anbietersoftware zu finden, empfehlen sich folgende Schritte:

Mögliche Hindernisse je nach Art des verkauften Produktes oder der zu verkaufenden Produkte, sollten vor der Entscheidung abgeklärt werden. Bei Arzneimitteln, Messern und anderen Waffen könnten beispielsweise in ausländischen Ländern verbietende Einschränkungen gelten. Deshalb sollte sich genau überlegt werden, wie und wo Produkte verkauft werden sollen und ob bestehende Gesetzte oder Regelungen Verzögerungen beim Zoll auslösen können. Zudem sollte sichergestellt werden, dass überprüft wird, ob zwischen beiden Ländern Embargos oder andere Tarife bestehen, da diese Geschäfte erheblich beeinträchtigen können.

Das Gewicht sowie die Verpackungsgröße sollten stets geklärt sein, da sonst später nicht vorhergesagte Versandkosten verrechnet werden können. Der Weg zwischen Sender und Empfänger, die Versicherungskosten, die Sendungsverfolgung, Zölle sowie zusätzliche Kosten für Lagerung, Verpackungsmaterial, Etiketten und Weiteres müssen mit einberechnet und geplant werden.

4. Wie erkennt man eine zuverlässige globale Marktstrategie?

Um ein E-Commerce-Unternehmen im Ausland wachsen zu lassen benötigt es eine besondere Marktstrategie, auch Marketing-Strategie genannt. Ein Beispiel hierzu wäre eine Social Media Kampagne, die sich auf internationale Nutzer als Zielgruppe des Produkts fokussiert. Hierbei kann mit Influencern wie YouTubern oder Werbeanzeigen gearbeitet werden.

Außerdem sollten Influencer zuvor geprüft werden, sodass ihre Seriosität geklärt ist. Neben diesen Sachen empfiehlt sich auch eine genaue Recherche der verschiedenen Bezeichnungen, diese sollten im besten Fall bereits vom Übersetzungsteam richtig angegeben sein. Das amerikanische Wort „tank top“ wird beispielsweise im Vereinigten Königreich „vest“ genannt.

Fazit

Die internationale Expansion eines E-Commerce-Geschäfts ist nicht unbedingt kompliziert, wenn gewisse Dinge beachtet werden. Eine perfekt übersetzte Website, die auf den lokalen Markt zugeschnitten ist, sowie die Ansprache der richtigen Zielgruppe durch Werbeanzeigen in jeglicher Art ist bereits der Großteil des Wegs. Bereits kleine Veränderungen können Unternehmen helfen, erfolgreich in den Weltmarkt einzusteigen.


Mit freundlicher Unterstützung von:
Marius Bergweiler

Titelbild: unsplash.com

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