Praxis im Fokus: Angehende Gesundheitsprofis

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Lukas Kloiber entschied sich für ein Studium im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege und schloss dieses Jahr erfolgreich ab. Etwa 51 Prozent der Ausbildungszeit in der Gesundheits- und Krankenpflege bestehen aus Praxiseinsätzen in verschiedenen Bereichen. Diese ermöglichen es Studierenden, sich auf reale Situationen vorzubereiten und herauszufinden, welche Bereiche ihren Interessen entsprechen.

Im Gesundheitsbereich, insbesondere in Pflegeberufen, geht es um mehr als nur
Fachwissen – das Handeln ist oft komplex und die menschliche Interaktion erfordert
Einfühlungsvermögen und Flexibilität. Praxisphasen helfen Dir, die Brücke zwischen medizinischem Wissen und Empathie zu schlagen und Erfahrungen im Umgang mit PatientInnen zu sammeln. Durch diese Begegnungen entwickelst Du Kompetenzen, die Dich auf die Herausforderungen des Berufslebens vorbereiten. Rückblickend beschreibt Lukas Kloiber die Praxisphasen als unverzichtbar für seinen Berufseinstieg: „In der Praxis triffst Du auf Menschen mit individuellen Geschichten und Bedürfnissen, die in der Theorie so nicht vermittelt werden können“, erklärt er.

Das Beste aus den Praxisphasen herausholen

Praktika bieten Dir die Chance, verschiedene Bereiche kennenzulernen und berufliche
Kontakte zu knüpfen. „Die Praxis hat mir geholfen zu erkennen, wo meine Stärken liegen
und in welchem Bereich ich mich langfristig sehe“, sagt Lukas. Durch das Arbeiten in verschiedenen Fachbereichen wie zum Beispiel in der Chirurgie oder der Notfallmedizin findest Du heraus, welche Themen Dich am meisten begeistern.

Auslandspraktikum: Ein weiterer Entwicklungsschritt

Ein Auslandspraktikum kann für Studierende im Gesundheitsbereich ein wichtiger
Schritt zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung sein. Lukas berichtet von
seinem Einsatz in Sri Lanka, der ihm neue Perspektiven eröffnete: „Es hat mir gezeigt, wie
unterschiedlich Pflege in anderen Ländern aussehen kann und wie wichtig es ist, flexibel auf die vorhandenen Ressourcen einzugehen.“

Wie bereite ich mich auf schwierige Praxiserfahrungen vor?

In den Praxisphasen erwerben die Studierenden wertvolle Kompetenzen für das spätere
Berufsleben. Die fundierte fachliche Vorbereitung auf die Praktika erfolgt einerseits in
Lehrveranstaltungen und andererseits im sogenannten Lernbereich Training und Transfer
(LTT), in dem praktischen Fertigkeiten unter anderem an Simulationsgeräten trainiert wer
den können. Darüber hinaus unterstützt die FH Gesundheitsberufe OÖ ihre Studierenden
auch mental: Regelmäßige Supervisionen nach den Praxisphasen bieten Raum, Erlebtes zu verarbeiten und Herausforderungen im Team zu besprechen.

Lukas‘ Tipp für angehende Gesundheitsprofis

Abschließend rät Lukas allen zukünftigen Studierenden: „Sucht euch die praktischen Be
reiche nach euren eigenen Interessen aus und nicht danach, wo eure Freundinnen und Freunde hingehen. Nutzt die Chancen, die euch geboten werden, und ergreift unbedingt die
Möglichkeit eines Auslandspraktikums. Ihr werdet nicht nur beruflich, sondern auch persönlich für eure Weiterentwicklung davon profitieren.“

 


Mit freundlicher Unterstützung von:
Sabrina Keck
FH Gesundheitsberufe OÖ GmbH

 

 

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