Studium oder direkt arbeiten? So findest du den richtigen Weg für dich

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Einleitung

Studium oder arbeiten? Die meisten treffen diese Entscheidung aus dem Bauch heraus – und merken oft erst später, ob sie wirklich gepasst hat.

Dabei hat sich die Arbeitswelt in den letzten Jahren stark verändert. Neben klassischen Karrierewegen entstehen immer mehr digitale Möglichkeiten, die neue Einstiegswege eröffnen. Das bedeutet: Es gibt heute nicht mehr den einen „richtigen“ Weg, sondern mehrere gute Optionen – wenn man sie bewusst nutzt.

Was sich gerade verändert

Viele Maturant:innen entscheiden sich nach wie vor für ein Studium. Gleichzeitig achten Unternehmen zunehmend auf etwas anderes: praktische Fähigkeiten und digitales Verständnis.

Der Grund liegt auf der Hand: Branchen wie E-Commerce, Software oder digitale Plattformen entwickeln sich so schnell, dass klassische Ausbildungswege oft nicht Schritt halten können.

Das führt zu einer wichtigen Verschiebung:

  • Abschlüsse bleiben relevant
  • praktische Skills werden aber immer wichtiger
  • erste Erfahrungen können entscheidender sein als perfekte Noten

Für dich bedeutet das: Deine Entscheidung sollte nicht nur davon abhängen, welchen Weg du wählst – sondern wie du ihn nutzt.


Studium: stark, wenn du es aktiv nutzt

Ein Studium bietet dir Orientierung und fundiertes Wissen. Sein echter Wert entsteht aber erst dann, wenn du es mit Praxis verbindest.

Viele unterschätzen, dass ein Studium allein heute oft nicht mehr ausreicht. Erst durch reale Erfahrungen wird das Gelernte greifbar und anwendbar.

Wenn du studierst, solltest du früh darauf achten:

  • bereits während des Studiums Praktika oder Nebenjobs zu machen
  • dich mit digitalen Tools und Anwendungen vertraut zu machen
  • Theorie durch eigene Projekte oder Praxisaufgaben zu ergänzen

In der Realität haben Absolvent:innen mit praktischer Erfahrung oft einen klaren Vorteil gegenüber jenen, die ausschließlich theoretisch gearbeitet haben.


Direkt arbeiten: schneller in die Praxis

Der direkte Einstieg ins Berufsleben wird oft unterschätzt – gerade im digitalen Bereich kann er ein sehr effektiver Weg sein.

Viele Unternehmen bieten heute gezielte Einstiegsmöglichkeiten für Maturant:innen, bei denen Lernen und Arbeiten kombiniert werden. Du wächst Schritt für Schritt in deine Aufgaben hinein und sammelst früh wertvolle Erfahrung.

Typische Einstiegswege sind zum Beispiel:

  • Trainee-Programme
  • Junior-Positionen
  • Learning-on-the-job in digitalen Teams

Der große Vorteil liegt darin, dass du schnell verstehst, wie Arbeitsprozesse tatsächlich funktionieren – und Verantwortung übernehmen kannst.


Warum Skills oft wichtiger sind als Abschlüsse

Ein entscheidender Punkt, den viele erst später erkennen: In vielen modernen Jobs zählt nicht dein Titel, sondern dein Können.

Das hängt stark mit der Dynamik digitaler Branchen zusammen. Tools, Technologien und Arbeitsweisen verändern sich laufend – vieles davon lässt sich nicht rein theoretisch lernen.

Deshalb achten Unternehmen besonders darauf, ob du:

  • bereits mit echten Tools gearbeitet hast
  • praktische Probleme lösen kannst
  • eigenständig Neues gelernt hast

Genau diese Fähigkeiten machen dich im Arbeitsalltag sofort einsetzbar.


Praxis sammeln – auch ohne Job

Ein großer Vorteil heute ist, dass du viele relevante Fähigkeiten bereits vor deinem eigentlichen Karriereweg aufbauen kannst.

Du musst nicht warten, bis du einen Job oder Studienplatz hast – du kannst sofort starten.

Möglichkeiten dafür sind zum Beispiel:

  • ein eigener Blog oder Social-Media-Kanal
  • eine einfache Website oder ein kleines Online-Projekt
  • Zusammenarbeit mit Freund:innen oder kleinen Unternehmen
  • das Ausprobieren neuer Tools und Plattformen

Solche Erfahrungen zeigen nicht nur Engagement, sondern helfen dir auch herauszufinden, was dir wirklich liegt. Schon einfache eigene Projekte können dir helfen, ein besseres Verständnis für digitale Prozesse zu entwickeln – entscheidend ist weniger das Ergebnis als das, was du dabei lernst.


Wie du eine gute Entscheidung triffst

Die Frage „Studium oder arbeiten?“ lässt sich am besten beantworten, indem du nicht nur darüber nachdenkst, sondern aktiv erste Erfahrungen sammelst.

Hilfreich ist es, strukturiert vorzugehen:

  • Überlege, wie du am besten lernst (Praxis oder Theorie)
  • Teste erste Schritte, z. B. durch Praktika oder Projekte
  • Informiere dich über reale Jobanforderungen
  • Halte dir bewusst mehrere Wege offen

Ein oft unterschätzter Tipp: Schau dir an, wie Jobs tatsächlich aussehen. Karriereseiten von Unternehmen geben dir Einblicke in konkrete Aufgaben, gesuchte Fähigkeiten und den Arbeitsalltag in digitalen Teams. Das hilft dir, ein realistisches Bild zu bekommen – oft viel besser als reine Beschreibungen von Studiengängen.

👉 Ein Blick auf aktuelle Stellenangebote oder Einstiegspositionen (z. B. auf der Karriereseite von incert: https://www.incert.at/karriere/ ) kann dir zusätzlich zeigen, welche Skills heute wirklich gefragt sind und wie moderne Jobs aufgebaut sind.


Fazit

Studium oder direkt arbeiten ist heute kein Entweder-oder mehr, sondern ein Startpunkt.

Ein Studium ist ideal, wenn du dich vertiefen und orientieren möchtest. Der direkte Einstieg ist stark, wenn du schnell in die Praxis willst.

Wichtiger als die Entscheidung selbst ist jedoch, wie aktiv du deinen Weg gestaltest.

👉 Mein wichtigster Tipp: Warte nicht auf den perfekten Plan. Sammle Erfahrungen, probiere Dinge aus und entwickle Fähigkeiten, die dich wirklich weiterbringen.

Denn am Ende zählt nicht, welchen Weg du wählst – sondern was du daraus machst.

Mehr Einblicke in digitale Jobs und Karrieremöglichkeiten unter: www.incert.at/karriere


Mit freundlicher Unterstützung von:
People & Culture Managerin
Eva Mühlböck
incert eTourismus

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