Ein Einblick in das LOOP Trainee Programm bei TPA Interview mit Daniela

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Wie läuft der Bewerbungsprozess für das Traineeprogramm bei TPA ab?

Zu allererst werden der Lebenslauf und ein Motivationsschreiben im Rahmen einer Initiativbewerbung an TPA geschickt. Mit etwas Glück folgt daraufhin eine Einladung zum Erstgespräch. Dabei wird in entspannter Umgebung über den eigenen Lebensweg und die beruflichen Vorerfahrungen gesprochen und man bekommt einen kleinen Einblick in den Unternehmensablauf. Neben einem Mitglied der HR Abteilung ist später auch die fachliche Programmmanagerin dabei. Nach ungefähr 2 Wochen erfolgt ein weiterer Anruf, bei dem man hoffentlich zum zweiten Gespräch mit der Vertreterin der HR Abteilung und einem Partner eingeladen wird. Da wird dann nochmal ein bisschen erzählt, man erhält Informationen über das Programm und den weiteren Verlauf und hin und wieder spricht man über Wein 😉

 

Warum hast du dich für das Traineeprogramm entschieden?

Das Programm wurde mir von meiner Universität vorgeschlagen und war perfekt auf meine Ausbildung zugeschnitten. Da ich schon als kleines Kind wusste, dass ich Anwältin oder Steuerberaterin werden wollte, erschien es mir als die perfekte Möglichkeit, um herauszufinden was ich nun wirklich aus meinem Leben machen möchte und welchen Beruf ich einschlagen will. Das Programm bietet mir die Möglichkeit, in verschiedene Bereiche des Unternehmens zu schnuppern und viele Einblicke zu erlangen. Ich habe zwar Wirtschaftsrecht mit dem Schwerpunkt Rechnungslegung und Steuerlehre studiert und wusste, was mich inhaltlich ungefähr erwartet, aber was die einzelnen Aufgaben der Bereiche nun wirklich sind, war mir nicht klar. Weil das Programm mir diverse Einblicke gibt und ich so herausfinden kann, wo ich arbeiten möchte, habe ich mich über die Zusage sehr gefreut und wartete dann etwas nervös und voller Erwartungen auf den ersten Arbeitstag.

 

Wie sieht der typische Arbeitsalltag als Trainee bei TPA genau aus?

Ich starte meistens nach einem ausgiebigen Sportprogramm in der Früh gegen halb neun in meinen Arbeitstag, wobei dieser von Tag zu Tag verschieden ist und meine Aufgaben ständig wechseln. Mittags gehe ich oft mit meinen Arbeitskolleginnen in die Kantine. Ich arbeite überwiegend an Steuererklärungen und Jahresabschlüssen und habe manchmal auch Klientenkontakt. Viele Stunden habe ich mit Due Diligence Berichten verbracht, wobei es jedes Mal neue Herausforderungen gab, die ich teils selbst lösen konnte oder bei denen mir von Kolleginnen und Kollegen geholfen wurde. Hin und wieder gibt es auch etwas zu recherchieren und ich hatte auch schon die Möglichkeit, beim Verfassen eines Zeitungsartikels zu helfen. Zwischen den verschiedenen Tätigkeiten dürfen Snacks und kurze Gespräche mit den anderen nicht zu kurz kommen, wobei es oft um die Klärung von Unklarem aber auch manchmal um Privates geht. Nach getaner Arbeit geht es dann meistens nach Hause, um den Arbeitstag bei einem guten Buch oder einem Film ausklingen zu lassen.

 

Welche Eigenschaften braucht man als Trainee bei TPA?

Ein großes Interesse am Steuerrecht ist meiner Meinung nach Grundvoraussetzung. Aber eine offene Art, Selbstbewusstsein und Fröhlichkeit sind genauso wichtig. Außerdem sollte man keine Angst haben Fragen zu stellen, wenn man selbst keine Lösung findet. Ein bisschen vom allbekannten Hausverstand sollte man auch mitbringen, damit kleine Probleme auch ohne fremde Hilfe gelöst werden können. Eigeninitiative, Zielstrebigkeit und Stressresistenz sind auch noch sehr wichtig.

 

Welche Herausforderungen gibt es?

Anfangs war vor allem das Computerprogramm eine große Herausforderung für mich, da ich noch nie im NTCS oder im BMD 5.5. gearbeitet habe. Viel Geduld und Hilfe von Kolleginnen und Kollegen haben dieses Problem aber schnell beseitigen können. Zu Beginn war es auch schwer für mich, Fragen zu stellen, wobei ich später gemerkt habe, dass gerade das einen weiterbringen kann. Denn wenn ein Problem einfach nicht gelöst werden will, spart eine kurze Frage Nerven und Zeit. Abgesehen davon gibt es täglich neue Herausforderungen, denn keine Aufgabe und keine Berechnung ist genau gleich wie die andere. Ich finde das aber sehr spannend, weil täglich Neues gelernt wird und man auch selbst Lösungen finden kann.

 

Wie viel Kontakt hast du zu den anderen Trainees im Unternehmen?

Weil alle Trainees in unterschiedlichen Bereichen und teilweise auch an unterschiedlichen Standorten sind, habe ich, abgesehen von Schulungen und Gruppenaktivitäten, eher weniger Kontakt zu diesen.

 

Was gefällt dir am besten an dem Programm?

Am besten gefällt es mir, dass ich viele Einblicke bekomme und meine Erwartungen diesbezüglich mehr als erfüllt wurden. Außerdem freue ich mich sehr, auch andere Standorte zu besuchen und so auch Einblick in kleinere Niederlassungen zu bekommen. Was ich auch sehr schätze ist die Zeit, die ich bekomme, um selbst an Problemlösungen zu arbeiten und ich so das Gefühl habe ein vollwertiges Teammitglied zu sein. Abgesehen vom freundschaftlichen Arbeitsumfeld finde ich die Schulungen immer sehr spannend und auch die Gruppenaktivitäten sowie die Betreuung durch wirklich alle – sei es das HR-Team, die Mentoren oder die Kolleginnen und Kollegen – gefallen mir sehr gut! Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Zeit im Traineeprogramm auf die Zeit als Berufsanwärter angerechnet werden kann und so der Weg zum Steuerberater bestens geebnet wird.

 

Auf was freust du dich als Nächstes/ was möchtest du gerne nach dem LOOP Programm machen?

Nach dem Traineeprogramm möchte ich meinen Master in Wirtschaftsrecht machen und 20 Stunden in der Woche weiter bei TPA arbeiten.

 

Welche Tipps würdest du Neueinsteigern geben?

Jedenfalls eine Bewerbung abzuschicken! Außerdem Offenheit, den Wunsch, in einem ambitionierten Team zu arbeiten und am besten zu viel als zu wenig mitzuschreiben, wenn etwas erklärt wird.

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

 

 

 

 

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