Zentralmatura: Wie bereite ich mich am besten darauf vor?

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Bist Du in der Abschlussklasse und kurz vor der Matura? Dann trennen Dich nur noch wenige Monate von Deinem Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt. Egal, ob Du Dich danach für einen Job, ein Studium oder eine Weltreise entscheidest: Damit Du problemlos die Schulzeit hinter Dir lassen kannst, musst Du die Zentralmatura auch schaffen. Auch wenn Du es jetzt vielleicht noch nicht glauben kannst – ja, es gibt ein Leben nach der Matura. Wir haben hier für Dich ein paar wertvolle Tipps, wie Du die Zentralmatura erfolgreich meistern kannst.

In den Monaten vor der Matura kommt viel auf einmal zusammen, da ist es ganz normal, nervös oder gestresst zu sein. Jetzt heißt es: Lernen, vorbereiten, nochmals lernen und vor allem durchhalten!

Die Vorbereitungszeit ist nicht leicht, aber auch sie geht vorbei und mit einer guten Vorbereitung ist die halbe Miete schon bezahlt und die Matura ist Dir sicher. Egal, um welches Fach es sich handelt – für ein jedes solltest Du Dich bestmöglich vorbereiten. Strukturiere Dein Lernen so, dass Du für jenes Fach, das Dir am meisten Kopfzerbrechen bereitet, zuerst mit dem Lernen beginnst.

 

Schritt für Schritt zur Zentralmatura

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt – so auch Dein Weg Richtung Matura. Gut vorbereitet und strukturiert, kommst Du müheloser ans Ziel als chaotisch und spontan. Denk daran, dass Deine Zukunft davon abhängt, wie ernst Du die Sache nimmst. Anbei haben wir deshalb eine Reihe an Schritten, die Dich direkt zum erfolgreichen Abschluss Deiner Schullaufbahn führen.

 

Sammeln und ordnen der Unterlagen

Der erste Punkt für eine erfolgreiche Vorbereitung ist, dass Du Deine Lernunterlagen zusammensuchst und ordnest. Achte dabei darauf, dass Du nur jene Unterlagen sammelst, die wirklich relevant sind für die Matura. Jedes Fach bekommt seinen eigenen Platz auf Deinem Schreibtisch. Sammle auch gleich alle relevanten Hilfsmittel, wie etwa Taschenrechner, Laptop, Hefte und Schreibutensilien.

 

Lern- und Übungsplan erstellen

Nachdem Du alle relevanten Unterlagen zusammen hast, geht es ans Erstellen eines Lernplans. Darin schreibst Du Dir auf, an welchem Tag Du für welches Fach lernst. Umso genauer Du festlegst, was genau Du wann lernen möchtest, desto leichter fällt Dir die Umsetzung. Außerdem kannst Du so Deine Lernfortschritte besser beobachten. Dadurch kannst Du gegebenenfalls Schwächen ausmerzen und sie bis zur Matura ausgleichen. Bis dahin ist noch viel möglich – Du musst die Zeit dafür nur effizient nutzen. Lege auch fest, an welchen Tagen Du das Gelernte übst und wiederholst, denn dadurch kannst Du Dir Inhalte besser ins Gedächtnis einprägen.

Lernmethoden und Partner finden

Es gibt verschiedene Methoden, sich einen Stoff einzuprägen. Stelle Dir also vorweg ein paar Fragen, um herauszufinden, welcher Lerntyp Du bist:

  • Muss ich Dinge selbst ausführen, damit ich sie mir merke?
  • Bleiben Dinge, die ich höre, leicht im Gedächtnis?
  • Helfen mir Zeichnungen, Bilder und Diagramme beim besseren Verständnis?
  • Wirkt Bewegung während dem Lernen unterstützend zum Einprägen?

Im Internet findest Du Tests, mit denen Du rasch herausfinden kannst, welcher Lerntyp Du bist. Der Vorteil: Wer gemäß seinem Lerntyp paukt, prägt sich die Inhalte leichter ein und muss somit weniger Zeit und Energie dafür aufwenden.

Bestimmte Aufgaben, wie beispielsweise das Lösen von Rechnungen, lassen sich oft einfacher in der Gruppe erarbeiten. So stellst Du sicher, die Aufgabe selbst verstanden zu haben und bei Unklarheiten ist jemand da, den Du fragen kannst. Vielleicht bist aber auch Du selbst die Person, die die Mathebeispiele gut versteht. Indem Du sie anderen erklärst, lernst auch Du gleich für die Matura und prägst Dir die Inhalte besser ein.

 

Von Pausen und Jausen

Gerade in stressigen Zeiten ist es wichtig, dass Du auf eine gesunde Ernährung, Sport als Ausgleich und Pausen achtest. Nimm Dir also täglich Zeit, um nach dem Lernen zur Ruhe zu kommen. Sport ist mindestens drei Mal pro Woche empfehlenswert – er ordnet die Gedanken, reduziert den Stress und macht Dich wieder aufnahmefähig. Schnappe Dir FreundInnen, die ebenfalls gerade im Maturastress stecken und gönnt euch gemeinsam eine kleine Auszeit. Dann könnt ihr wieder gestärkt an die Materie gehen.

 

Lass Dir helfen, wenn Du Hilfe brauchst

Viele SchülerInnen nehmen Nachhilfe, wenn sie nicht weiterwissen. Es ist ganz normal, dass man nicht in jedem Fach (gleich) gut sein kann. Wichtig ist nur, dass Du es auch rechtzeitig erkennst, wenn Du Hilfe benötigst. Umso näher der Termin der Matura rückt, desto weniger können NachhilfelehrerInnen ausrichten. Daher gilt: Hole Dir Unterstützung, sobald Du merkst, dass Du allein nicht mehr weiterkommst.

Wenn Du schon während der letzten Schuljahre gemerkt hast, dass Du große Schwierigkeiten in einem Fach hast, kannst Du Dir auch gleich von Anfang an Unterstützung holen. Es bringt niemandem etwas, wenn Du Dich allein durch den Stoff quälst. Wenn man sich selbst nicht zum Lernen motivieren kann oder in mehreren Fächern Probleme hat, gibt es auch Institute, die gezielt Vorbereitungen auf die Zentralmatura anbieten. Für welche Methode Du Dich auch immer entscheidest: plane genug Zeit ein, gehe organisiert vor und lass Dich bezüglich Deiner Schwächen unterstützen.

 

Quellen:

Mathematik Zentralmatura: Tipps für die Vorbereitung


https://www.mobilenachhilfe.at/blog-detail/article/zentralmatura-2018.html
https://www.philognosie.net/lerntypen/lerntypen-test-welcher-lerntyp-bin-ich

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